Der HTV hat Tennisgeschichte für ganz Deutschland geschrieben. Gern gratuliere ich dem HTV zu seinem 100jährigen Jubiläum, denn es ist nicht nur das Jubiläum eines Vereins, sondern Teil der Geschichte unserer Stadt Hannover.

Und in den fast 35 Jahren, in denenn ich Oberbürgermeister unserer Stadt war, bin ich oft an der Bonner Straße gewesen. Ich glaube es war 1956, als mich ein Klassenkamerad in die neugebaute Sportanlage mitnahm. Ich durfte bei einem großen Turnier, von denen es ja später so viele dort gab, Bälle aufsammeln. Also war ich Balljunge beim HTV. Den größten Eindruck hatte ich damals von Luis Ayala. Er war für mich lange Jahre Synonym für gutes Tennis und ich glaube, ich sah damals auch den ganz jungen Christian Kuhnke.

Schade, dass ich nicht auf Dauer dabei geblieben bin.

Der HTV hat wirklich Tennisgeschichte in Deutschland geschrieben.

Kurz nach meiner ersten Wahl zum Oberbürgermeister im Januar 1972 wurde ich von ihm zum Gespräch eingeladen, beäugt und offensichtlich für gut befunden, denn es entwickelte sich in der nachfolgenden Zeit ein herzliches Verhältnis.

Fritz Kütemeyer hat als Vorsitzender des HTV, des Niedersächsischen Tennisverbandes, des Deutschen Tennisbundes und als hannoverscher Sportfunktionär mit dafür gesorgt, dass Tennis in Hannover bereits in den 50er und 60er Jahren als Volkssport angesehen und von der Stadt Hannover gefördert wurde.

Und natürlich war es auch sein Verdienst, dass Hannover Jahrzehnte Sitz des Deutschen Tennisbundes war.

Knüpfen wir an, an die Erfolge dieses Mannes, an die Erfolge der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und an die zurückliegenden sportlichen Höhepunkte, wenn es in ein neues Jahrhundert der Vereinsgeschichte geht.

Herbert Schmalstieg

...... seit  am Ball.

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